Die erste internationale Konferenz

22. & 23. Mai 2004

 

  Gemäss dem FCI  -  Standard

 

 

   

 

 

Promotor D. Vervenne und organiziert durch den Irish Setterclub vzw Belgien

 

 

AUF DEM FREIGELÄNDE UND IM CLUBHAUS DES

IRISH SETTER CLUBS VZW  BELGIEN

UND DEN HISTORISCHEN GEBÄUDEN VON ‘ FORT II ’

 

 

16 verschiedene Länder 

 

 

 

 

 

116 Teilnehmer

 

 

 

In den historischen Gebäuden von Fort 2

 

 

 

 

 

 

Konferenz Panel  :

Von links nach rechts :

Herr Ronny Blomme ( Belgien )  Vorsitzender "Ierse Setter Club" v.z.w. Belgien - Herr Terry O'Leary ( Irland )  - Frau Ann Millington ( England ) -

Frau Pauline Perriam ( England ) - Miss Trudy Walsh ( Irland ) -  Herr Dirk Vervenne ( Belgien )  und  Frau Patricia Brigden ( England )

 

 

 

 

 

DIE ROLLE DES IRISH RED SETTERS BEI DEN IRISH RED & WHITES, 

IN VERGANGENHEIT UND ZUKUNFT. 

Von Herrn  Dirk  Vervenne  ( Belgien )

Züchter von Rot-Weissen Irischen Settern

Die Bildbeilagen in diesem ‘Blueprint’ und mit Overhead Projektion 

sind gerne zur Verfügung gestellt durch

 

Frau Anne  Bailey  ( GB )

Frau Margaret Sierakowsky  ( GB )

Herr D. Vervenne  ( B )

Die meisten Leute wissen  schon dass ich nur Züchter von Irish Red & White Settern bin.  Ich bin kein Richter und bin nirgendwo  Vorstandsmitglied eines Vereines.  Ich bin nur jemand mit grossem Interesse für unsere Rasse.

Wir haben nie eine andere Rasse als Rot-Weisse Setter gezüchtet, die wir seit 1985 haben.  Wir hatten seitdem ins Gesamt 16 Würfe.  Vielleicht ist es interessant zu wissen  das diese 16 Würfe aus 15 verschiedenen Kombinationen kamen, und dass wir keine Zuchtpolitik haben  die nur nach einem bestimmten Typ gerichtet ist.  Unsere Zuchtpolitik ist diese der Verschiedenheit in Respekt vor dem Rassestandard. Diese Politik hat uns einen besseren Überblick der Rasse gegeben.

Da unser Interesse für die Rasse immer weiter geht als nur zwischen den Belgischen Grenzen, waren wir verschedene male in Irland.  Wir hatten das Glück genau noch in der Zeit zu sein um mit diesen sachkundigen Menschen  sprechen zu können die eine 50 jährige Erfahrung – und vielleicht noch mehr - mit der Rasse hatten.  Wir haben diesen menschen zugehört, und was ich Ihnen heute erzählen und zeigen werde kommt von diesen Menschen aus dem Land des Ursprungs.

Schon seit dem ersten Tag dass Rot-weisse  in den Jahren 1980 mit Anzahlen aus Irland exportiert wurden, hat es immer bei vielen Leuten in der ganzen Welt Verwirrung und Missverständnis im Begreifen der Rasse gegeben.  Die Rasse war unbekannt und viele haben gedacht dass so eine Rasse überhaupt nicht besteht.

Leute mit Interesse, Richter im Showring oder in Jagdprüfungen konnten nicht verstehen dass ein “ Irish Setter – ein Rot-weisser – anders aussehen konnte als der so bekannten Irischer Setter der man  immer gesehen hatte.

Ja, trotzdem rote  und rot-weisse Irische Setter früher immer mit einander verbunden waren, gibt es schon einen Unterschied.  In  diesem Vortrag werde ich versuchen beide in ihren korrekten Kontext zu stellen.  Während der letzten Jahre  hat es auf internationalem Niveau zuviele Beispiele gegeben die deutlich von verkehrter  Interpretation   und Missverständnis zeugen.  Das ist der Grund warum ich heute über die Rolle des roten Irischen Setters bei Rot-weissen sprechen werde.

   

   

                     

        

  Ich glaube es ist notwendig erst nach früheren Jahren zurückzugehen.  Wir gehen nach den Jahren 1790, nach einer Periode ab wann wir die Auskünfte mit Sicherheit annehmen können.

Es gab in dieser Zeit eine Frau Lidwell die vorzügliche Hunde hatte; eins davon war der Rüde York I ( Old York ), die andere war die Hündin Stella.  In dieser Zeit gab es keine Trennung zwischen roten und zweifarbigen Irischen Settern, und manchmal wurden die in der Zucht gemischt.  Die waren alle einfach ‘Irische Setter’.  Alle Hunde auf der ersten Seite dieser “Grosser Stammbaum” sind die Voreltern der heutigen Hunde – bei roten sowohl wie rot-weissen.  

GROSSER  STAMMBAUM

Es ist interessant zu sehen wie die meisten Irischen Setter in dieser Zeit aussahen : rote und rot-weisse waren ein Ganzes und zeigten viele Ähnlichkeit mit einander.  Sie waren alle eine grosse Familie.  Es gab selbstverständlich auch Anhänger der Rote oder der Rot-weisse, und es gab auch Leute die beide durcheinander züchteten.  Malereien aus dieser Zeit zeigen deutlich wie die Hunde damals aussahen, und es ist auch interessant zu sehen wie die Rote Setter waren :  man sieht deutlich die grosse Ähnlichkeit zwischen beiden, Rot und Rot-Weiss.

Die Bilder geben eine gute Idee wie die Hunde waren.  Für diese Menschen die etwas über die Geschichte des Irischen Setters wissen sind Namen wie Rattle, Aileen, Frisco, Grouse II, Quail, and of course Champion Palmerston, Ch. Shandon,Sullivan, Ch. Winifred (von Mrs. Ingle-Bepler, “Rheola” ), Fredglass  etc…keine Unbekannten.  Das war das Allgemeines Erscheinungsbild des Irischen Setters wie man es weit aus den Grenzen Irlands gekannt hat.

 Ein Italienischer Richter der nach dieser Konferenz nicht kommen konnte hat mir eine Kopie geschickt aus einem Italienischen Hundebuch “Manuale del Cacciatore Italiano” von 1897, mit der Frage ob ich das in der Konferenz nicht zeigen wollte; es ist ein Bildnis eines Irischen Setters wie man ihn auch ausser Irland vorgestellt hat.  ( Für diese peronen die interessiert sind: es gibt einen riesengrossen Stammbaum in dieser Konferenzraum des roten Irischen Setters Champion Gruagach, Rüde, geboren 1860 und gestorben 1878.  Auch auf diesem Stammbaum kommen dieselbe bekannte Hunde vor die die Voreltern beider sind, Rot und Rot-Weiss

Da die Rote und die Rot-Weisse Irische Setter so oft gemischt wurden gab es viele dieser roten Setter die Träger des rot/weissen Blut waren, und beide hatten vielmals dieselbe Charakteristiken, obwohl die rote Setter etwas rassiger waren.  Ich möchte gerne mal auf Champion Palmerston zurückkommen : er war ein Beispiel eines Irischen Setters der ein Allgemeines Erscheinungsbild hatte das anders als dieses der meisten anderen Irischen Setter war.  Wir kennen alle die Geschichte von Palmerston :  er genügte den Anforderungen seines Besitzers nicht und deswegen wollte der Besitzer ihn ‘wegwerfen’.  Aber am letzten Augenblick gab es ein Amerikaner der ihn nach Amerika mitgenommen hat.  Palmerston war ein grosser Hund und wie Sie sehen können war er deutlich eines anderen Typ als die meisten anderen Setter.  Er wurde der Beispiel der Amerikanischen Irischen Setterzucht, und auch die Inspirationsquelle einer typischen Zucht ausser Irland die sich später entwickelt hat zu was wir heute den “Showsetter” heissen.  Das Bild ist eine richtige Photo von Palmerston wenn er schon alt war.  Es ist höchstewahscheinlich das einzige bestehendes Bild von Palmerston.

Aber sehr interessant ist es einen seiner Söhne zu sehen, der auch schon bekannten Garryowen.  Das ist eine Malerei, aber man sieht schon wieder das typische Allgemeine Erscheinungsbild der sovielen Setter aus dieser Zeit.  Ich kann es selbstverständlich nicht mit Sicherheit wissen, aber vielleicht war Palmerston ein Sonderfall.  Es ist aber deutlich das er Hunde produziert hat die wieder dieses rustike Erscheinungsbild hatten wie soviele andere Setter auch hatten..Ich könnte nicht glauben das der Maler, W. Osborne, einen bestimmten Hund mahlen würde der so nicht aussah, mit deutlich sichtbaren weissen Haaren auf bestimmten Plätzen. 

Aber plötzlich gab es in der Periode zwischen 1850 und 1900 grosse Änderungen.  Einige Faktoren während dieser Periode waren ganz bestimmend für die weitere Zukunft des Irischen Setters. 

1.In dieser Periode haben die Ausstellungen und die Jagdprüfungen ( ‘field trials’ ) ihren Eintritt gemacht.  In dieser Zeit gab es keinen Unterschied zwischen “Hunden für den Show” und “Hunden für die Jagdkompetition”, und es gab auch noch nicht sofort einen Unterschied zwischen roten und zweifarbigen..

2. In derselben Periode haben mehr und mehr Amerikaner nach Irland gereist, und die waren von den roten Settern vollkommen begeistert und bezaubert, und fast alle Züchter haben deswegen nur noch rote Setter gezüchtet.

3. Da die Popularität des roten Setters unglaubliche Proportionen angenommen hatte, war es nach etwas Zeit nur noch eine Evidenz dass man einen Rasseverein für den roten Setter gründete.  Das war 1882.  Und ja, natürlich, wenn man Rasseverein sagt, denkt man auch an Rassestandard.  Und der Rassestandard wurde gemacht und offiziell durch den Irish Kennel Club 1886 angenommen..

Dieser Rassestandard sagte deutlich das der Irische Setter einfarbig rot sein sollte.  Der Rot-Weisse wurde ‘vergessen’.

Und seit dieser Zeit hatte der Rote Irische Setter alle Möglichkeiten einer eigenen Entwicklung, und ist er seinen eigenen Weg gegangen.  Aber wegen dieser Entscheidung, wurde während 100 Jahre in Wesen nur 50% der Wahrheit erzählt, und nur diese 50% hatte alle Entwicklungsmöglichkeiten .  Man hat über die andere 50% nicht mehr gesprochen, diese des Rot-weissen Setters.

Wir kennen alle die Konsequenzen  : während der letzten 100 Jahre hat der Rote Setter mit seinen Entwicklungsmöglichkeiten eine Evolution in zwei verschiedene Richtungen gekannt; einerseits eine Evolution nach spezialisierten Jagd/Kompetitionshunden, anderseits nach richtigen Showhunden spezialisiert in glitzernden Erscheinungen.  Zwei verschiedene Kulturen und Konzeptionen über den ‘Irischen Setter’ haben sich mit der Zeit entwickelt, beide in bestimmten Fällen zu extremen Proportionen, besonders während der letzten Jahrzehnte, mit einer Mentalität von “was soll ich machen um in Jagdtrials zu gewinnen” und “ was soll ich machen um in Shows zu gewinnen”.    

Einige Bilder illustrieren die ersten Zeichen einer Entwicklung dieser zwei verschiedenen Konzeptionen, obwohl in dieser Zeit es keine Extremitäten gab und man eine Evolution nach Extremitäten nicht vor Augen hatte.

Das erste Bild ist auf einem der ersten Trials genommen im Jahre 1915 in County Donegal.  Auf der linken Seite Rev. Meehan’s “Coanach”, rechts Colonel Millner’s “Mac”.  Colonel Millner ist bekannt als Schreiber eines Buchs 1924 über Irische Setter.

Das andere Bild ist eine Illustration vo 8 Generationen Kopfstudie die die Beständigkeit in Typ illustriert.  Es zeigt dass irgendwo einen bestimmten Fokus auf “Esthetik” gab.

Noch ein anderes Bild, schon später gemacht, zeigt den bekannten Twoacres “T-Wurf”.  Es zeigt deutlich einen langsamen Vorschritt nach Uniformität in Typ, was auf sich sicher nicht automatisch eine schlechte Sache ist.

Wegen dieser Elemente am Ende des 19. Jahrhunderts, und besonders da der Red & White keine einzige offizielle Unterstützung hatte, ist er in der Anonymität geblieben  und – sehr wichtig ! –wurde er nicht durch die Folge der Popularität beeinflusst, und hat er seine eigene authentische Identität nicht verloren. 

Gerne zeige ich hier eine Postkarte mit einem rot-weissen Irischen Setter aus 1907.

Vielleicht wäre er ausgestorben, aber es gab ganz Anfang 1900 den Rev. Noble Huston aus Bally Na Hinch der schon seit 1896 mit rot-weissen Settern in Ausstellungen war und der die Rasse, zusammen mit dem Herrn Elliot ( “Eldron” ), weiter züchtete.  Rev. N. Huston züchtete Rot-Weisse von höchster Qualität und hatte auch Kontakte mit der Rossmore familie die eine 300 jährige (!) rot-weisse Tradition hatte.  Die Hunde des Herrn Huston hatten tatsächlich Rossmore Blut;  Im Stammbaum von Jack of Glenmaquin sieht man deutlich das es irgendwo Kontakte mit den Rossmores gab, mit The Brigadier der ein Sohn von Glen of Rossmore war.  Das Dokument ist eine Kopie des Originalstammbäumes der Mr. Cuddy selber mit der Hand geschrieben hat. 

Diese Bally Na Hinch Hunde auf dem “Big Pedigree” sind hier auf diesem Stammbaum von Jack of Glenmaquin zu finden.  Dieser Stammbaum gibt eine Periode von ungefähr 1900 bis 1935-1940. 

 

   

   

                     

      

Red and Whites in Frankreich

( “ de Forsac ” )

((  Eine kleine Notiz für unsere Französische Teilnehmer : der Comte de Montbron hatte höchstwahrscheinlich irgendwo Kontakte mit der Rossmore Familie die groeese Jagdreviere hatte auf dem Insel Arran vor der Englischen Küste und nicht so weit von Schottland.  Man weiss mit Sicherheit dass der Comte Robert de Montbron Rot-weisse aus Schottland mitgebracht hat wenn er 20-30 Jahre alt war.  Das war in der 2. Helfte des 19. Jahrhunderts.  Es gab tatsächlich Irish Red & White Setter in Frankreich und Robert de Montbron hat die jahrelang in Frankreich gezüchtet unter dem Namen “ de Forsac ”.  Diese Red & Whites wurden oft in Ausstellungen in Frankreich gesehen , aber da man damals die Rasse nicht gekannt hat wurden die “ Setters Écossais” genannt.  Auf der Ausstellung von paris 1908 gab es 6 Rüden und 2 Hündinnen Red & Whites – “Setters Écossais” –aus ‘de Forsac’ Zucht, und Favori de Forsac hatte den ersten Preis.  Aber da es nur eine kleine Anzahl dieser Hunde gab in Frankreich wurden die spatter mit anderen Französischen Rassen gemischt.  Es gibt einige Malereien der persönlichen Kollektion der Montbron Familie, und man kann schon wieder dasselbe rustike typische Erscheinungsbild sehen, das dem Red & White eigen war )).  

Aber wir gehen nach ReV. Huston zurück.  Der Mann war unfefähr ganz alleine mit seiner Red & White Zucht und auch eines tages würde es aufhören, und dann wäre es wieder vorbei mit den Rot-Weissen.  

Es gab aber plötzlich eine sichere Mrs. Cuddy die die Arbeit von Herrn Huston übergenommen hat und weitergesetzt hat.  Sie hatte eine junge Hündin gefunden, Judith of Knockalla, und da sie Kontakte mit Herrn Huston hatte, fand Herr Huston Jack of Glenmaquin, der aus seiner Zucht kamm, und der Judith belegte.  Das jahrhundertalte Red & White Blut war wiederum gerettet.  Dieser Wurf war so gut das Herr Huston den Vorschlag machte erst einen guten roten Setter mit seiner eigenen Zucht zu gebrauchen, um dann nachher mit der Nachwuchs wieder zu Frau Cuddy’s Zucht zu gehen. 

Das war wieder eine gute Illustration der alten traditionellen Irischen Zucht, Rot und Ro-weiss als ein Ganzes  :  Ich glaube man kann jetzt gut verstehen das Mrs. Cuddy, wenn ich sie den Unterschied zwischen Rot und Rot-weiss fragte, sie antwortete  : “ Junger Mann, was meinen Sie ?  Es gibt doch nur ein Irischer Setter ! ”

Mrs. Cuddy hat die Arbeit des Rev. N. Huston weitergemacht und züchtete unter dem Namen  “Knockalla” viele authentische Red & Whites wie zum Beispiel Jennifer, Diana, Jeremy, Felicity of Knockalla, und in dieser Zeit wurde auch den Red & White Setter Club gegründet ( 1944 ). 

JENNIFER OF KNOCKALLA

Aber es war auch die Zeit des 2. Weltkrieges, und nach dem krieg gab es niemand der das notwendige geld, die notwendige Zeit und deswegen auch das Interesse für den red & White hatte.  Die Züchter brauchten alle Energie fürs Wiederaufbauen der eigenen Rassen. 

Und deswegen hatte der Red & White schon wieder keine Chancen  Und  im Jahre 1965 waren nur noch 16-18 Rot-weissen im Ursprungsland übergeblieben. 

Und Mrs. Cuddy machte einen allerletzten Versuch um der Rasse neues lLben zu geben.  Dieser Versuch war der gute und entscheidende Versuch, und ÄUSSERMÄSSIG WICHTIG ,  da der Irish Red & White nur noch mit der Hilfe des roten Setters und dem Irish Red Setter Club gerettet werden konnte, damit man wieder die notwendige Zuchtmöglichkeiten für die Zukunft darstellen konnte.  Das war Ende 1960 und in den Jahren 1970.  Es ist äussermässig wichtig dieses Programm auf der richtigen Weise zu verstehen da soviele Leute es jedesmal verkehrt verstehen und eine verkehrte Interpretation zu anderen durchgeben.

Mit anderen Worten, wir kommen “ to the point ” :

Mrs. Cuddy ging auf die Suche nach dem richtigen Material das sie für ein Wiederaufbauprogramm brauchte.  Und sie fand es.  Sie schrieb ihr Befinden in was man

“ The Statement to the Irish Kennel Club” heisstund der Irish Kennel Club nahm es an.  Es zeigt wie die Situation der Jahre 1950 und 1960 aussah.

Der Mann der auch eine Schlüsselposition in diesem Programm hatte ( man heisst es  “outcrossprogramme” ) war MR. JOHN NASH  ( “Moanruad” ),  der in dieser zeit Sekretär des Irish Red Setter Clubs war.  Er war – und ist es noch immer – weltberümd für die Jagdqualitäten seiner roten Setter mit über 50 Fiel Trial Champions, was bis heute noch immer ein Weltrekord ist.

Mr. Nash hat mir einen Brief geschrieben, auf datum 27. Januar 1988 : “ Ja, der rot-weisse Irische Setter würde überhaupt nicht mehr bestehen, aber ich habe die Rasse für mich persönlich gehalten, ohne Hilfe von anderen, und während 20 Jahre, obwohl niemand, und in erster Linie der Irish Kennel Club, es wissen wollte”.

Was jetzt folgt und was ich zeigen werde ist keine komplizierte Erklärung über Stammbäume, aber ein ganz einfaches Schema das ich gemacht habe und das einen klaren Überblick des Prinzipes und des Wesentliches zeigt wie dieses Outcross Programm verstanden und gesehen werden soll, und wie es möglich war den echten authentischen Irish Red & White Setter zurückzubringen.  Ich spreche hier über diesen Red & White der den Einfluss der Popularität des 20. Jahrhunderts nicht gekannt hat.  Dieses Schema ist sehr wichtig da genau hier mit diesem outcross Programm die Missverständnisse und die verkehrte Interpretationen das Licht gesehen haben. 

Die Resultate des Mrs. Cuddy’s Befinden waren wie folgt :

Ein der Mrs. Cuddy’s Würfe war dieser aus Jeremy of Knockalla  x  Felicity of Knockalla.

In diesem Wurf gab es  SHOT, SHERRY I  und  WHISKEY.  Alle reinrassige Red & Whites. SHOT ( Rüde ) und SHERRY I (Hündin) gehörten zu Mr. Mc Andrews.

1.  Einerseits, gab es die Kombination  SHOT ( RW )  x   JUNE ( RED ).  eins der Welpen war NELL ( RED ).  Diese NELL ( RED ) wurde durch SHOT ( RW ) belegt, also eine Vater – Tochter Kombination.

Aus SHOT ( RW )   x   NELL ( RED )  kamm WAYDOWN  SANDY  ( RED ).

Mr. John Nash hat Waydown Sandy als Welpe von Mr. Mc Andrews gekauft.  Es war wahrscheinlich 1961.  Waydown Sandy war ein roter Setter mit weissem Flash und weissen Füssen, und, ja selbstverständlich, ein sehr starker Träger des Rot-Weissen Faktors.

John Nash  hatte einen Wurf aus Waydown Sandy ( Red )  x   Rahard Belle ( Red ), und das hat die so bekannte PATRICIA OF KILLONE ( Red ) und  MOANRUAD DAN ( Red ) gegeben.  

PATRICIA OF KILLONE wurde durch BALLIMAC EAGLE ( Red ) belegt und das hat MOANRUAD KERRYGOLD ( Red ) gegeben. 

 MOANRUAD AMARILA ( Red ), eine Tochter aus Patricia of Killone und Crosse Elm ( red ), wurde durch Moanruad Kerrygold ( red ) belegt und das gab MOANRUAD BRENDAN ( red ).

John Nash sagte im Interview das ich mit ihm hatte dass der Red & White Faktor so stark war dass er mehrmals einen rot-weissen Welpe in seinen Würfen hatte.  Eigentlich nicht so erstaunlich wenn man sieht das der Red & White Faktor von Vater-Tochter Kombination kamm.  Diese rote Moanruad Setter haben alle den red & White Faktor mitgetragen, aber hier sprechen wir nicht nur über die Farbe, sondern auch über das ganze Erscheinungsbild und den Spirit.  Es gab auch rote Moanruads mit vollkommenen Red & White Charakteristiken wie zum Beispiel Moanruad Brendan. 

2. Anderseits, haben wir wieder diesen SHOT  mit nur Red & White  Nachwuchs.  SHERRY I  wurde durch ihren Bruder  SHOT belegt, und das hat die Hündin SHERRY  II gegeben die durch FINN belegt wurde. 

Dieser Finn war  ½ Red - ½ Red & White und war ein Sohn von Waydown Sandy die schon wieder ein Sohn aus Shot  x  Nell war in Vater – Tochter Kombination.  

 

Die Mutter von Finn war der rote Setter Biddy of Slievebawn ( “Belle” ).  Diese Kombination hat die Hündin CHARLAVILLE BEAUTY ( RW ) und den Rüden  RUSTY (RW ) ( Mr. Ruan ) gegeben.  

 

Und im Wurf aus Jeremy of Knockalla  x  Felicity of Knockalla gab es auch noch den Rüden WHISKEY ( RW ), der Mr. FOX’S BITCH ( RW ) belegte. Das hat die Hündin  DUCHESS gegeben.  Duchess wurde durch Rusty belegt und das hat Mrs. Cuddy’s GAYE OF KNOCKALLA ( RW ) gegeben.

Das war die Situation die Mrs. Cuddy gefunden hatte wenn sie der Rasse neues leben geben wollte.  Diese rote Moanruad Setter die so stark Träger des Red & White Faktors waren, wurden in diesem outcross Programm gebraucht, zusammen mit Mrs. Cuddy’s Red & White Zucht.  Eigentlich haben diese Hunde alle in enger Beziehung zueinander gestanden und gingen die alle nach den Knockalla Rot-weissen von Mrs. Cuddy zurück.    Kein Wunder das diese so enge Beziehung rot mit rot/weiss in diesem Outcross Programm wieder richtige Irish Red & Whites gegeben hat.

Ich zeige hier ein Bild von John Nash mit 3 Roten Irischen Settern.  Der Hund rechts ist  Patricia of Killone mit was man heisst  “typical Irish spotting” : weisser Flash, weisser Brust, weissen Füssen. 

Ein zweites Bild ist ein Bild von Charlaville Beauty.  Das allgemeines Erscheinungsbild ist deutlich  ‘eher athletisch als rassig’.  John Nash sagte : ‘sie war wunderschön’und eine sehr vorzügliche Rot-weisse.  Er hat sie dem Herrn Dermot Mooney geschenkt.

CHARLAVILLE  BEAUTY

In diesem Outcross programm findet man folgende Hunde :

Patricia of Killone, Moanruad Kerrygold, Moanruad Brendan, Moanruad Stardust, Moanruad Jerry, Moanruad Glenkeen Penny, Moanruad Keen Girlie, Moanruad Nestor.

Man hat in diesem Programm auch noch einige Hunde von Rev. Canon Doherty gebraucht, wie Tony I, Bran II, Shot II.  Auch diese Hunde waren Träger des rot-weissen Faktors. 

Das ist ein Überblick der Situation in dieser Zeit.  Wir werden jetzt die ganze Sache auf Stammbäume übersetzen wie Kennel Clubs Stammbäume machen.

Ich habe ein Beispiel eines rot-weissen Irischen Setters genommen, geboren 1978, in der Periode wenn das outcross programm zum Ende ging.  Es ist der Stammbaum von Winnowing Grouse, durch Herrn dermot Mooney gezüchtet.   

Am ersten Blick gibt es überhaupt nichts besonders zu sehen.  Das ist ein Stammbaum eines Rot-weissen, mehr nicht.   Aber Züchter, besonders neu kommende Züchter, oder Leute mit etwas mehr Interesse für die Rasse die etwas weiter in den generationen gucken wollen, werden bei den Rot-weissen immer ähnliche Hintergründe finden, nicht unbedingt genau dasselbe, aber immer dieselbe Hunde in vielleicht einer anderen Ordnung.  Und sie werden etwas ganz besonders entdecken :  diese Hunde sind fast alle rote Setter. 

Und das ist die Base der sovielen Missverständnisse, verkehrten Interpretationen und auch noch mutwilliger Desinformation, selbst auf internationalem Niveau.Niveau!    .

Wir haben die sonderbarsten und lächerlichsten Theorien und Phantasien gehörd und gelesen, und das alles nur für etwas das in Wesen so einfach ist.

Wenn man diesen Stammbaum ansieht, ist es so gefährlich – mit etwas Gutwill – zu glauben das der Irish Red & White Setter aus roten Settern kommt, und demnach auch die Folgerung zu ziehen Red & Whites wären genau wie rote Setter.  Wenn das so wäre, hätte man keinen anderen Standard für den Rot-weissen geschrieben. 

Irish Red & White Setter kommen nicht aus roen Irischen Settern.  Irish Red & White Setter kommen aus Irish Red & White Setters.

Vom Standpunkt des Irish red & White Setters gesehen, waren diese bestimmten rote Moanruads in Wesen nur die Bewahrer, die “Postboten”, die mit der Hilfe anderer Red & Whites wieder Red & Whites abgeben konnten.   John Nash hat die Rasse in seinen roten Settern während 20 Jahre bewahr, und hat es dann zurückgegeben!  Wenn man diese rot-weisse Stammbäume verstehen will braucht man die richtige Historik dieser roten Setter zu kennen und zu verstehen.   Und das kann man ganz einfach mit diesem kleinen Schema.  Unsere heutige Red & Whites kommen aus diesen von Mrs. Cuddy, von Rev. N. Huston, usw…

Die Moanruads haben die Rasse nur eine Zeitlang  behalten. Das war die Rolle des roten Irischen Setters in diesem Outcrossprogramm.

Nachher hat noch ein ähnliches Programm organisiert, aber vielleicht 95% der heutigen Red & Whites in der ganzen Welt kommen aus diesem ersten – und wichtigsten – Programm.  Das Outcross Programm von John Nash und Frau Cuddy war DAS ENTSCHEIDENDE PROGRAMM das die Rückkehr des einzigen authentischen Irish Red & White Setters möglich gemacht hat.

Ich zeige etwas Bilder von rot-weissen die wir in Irland genommen haben.  Alle sind Hunde die das erste Resultat nach dem Outcross Programm waren : 

Winnowing  Breeze, Rushfield Whin, Ir. Ch. Pride of Erne, Lough Erne Lady, Lough Erne Vanity, Mrs. Cuddy’s George, Lough Erne Blaze, Claddagh Lady, Lough Erne Lady  (die andere Seite der Hündin ), Ir. Champion Meudon Blaze, Ir. Champion Mounteagle Belle.

         

                       WINNOWING BREEZE           RUSHFIELD WHIN              PRIDE  OF  ERNE            LOUGH ERNE VANITY        LOUGH ERNE BLAZE       LADDAGH LADY

                                   ( 13,5 years )                              ( 9 years )

 

 

 LOUGH ERNE LADY    

(beidseitig )

 

 

Frau CUDDY & GEORGE ihrem Hund

 

          

Links : MEUDON BLAZE   -  Rechts :  MOUNTEAGLE BELLE  

Wie ich schon sagte, gab es während des letzten Jahrhunderts eine langsame Evolution die zu zwei verschiedenen Konzeptionen in der Welt des roten Irischen Setters geführt hat, einerseits die Showwelt, anderseits die welt der jagdkompetition ( Field trial ).  In den letzten Jahrzehnten haben diese Konzeptionen in bestimmten Fällen extreme Proportionen angenommen, und dies an beiden Seiten.  Der Irish red & White Setter hat seine eigene Identitât behalten wie er immer gewesen ist.  Wenn er endlich offiziell anerkannt war, wurde er dann auch als zweite Rasse von Irish Setter betrachtet.  Die Outcross Programme waren streng und nur eine Sondererlaubnis des Irish kennel Clubs. 

Der FCI Rassetandard sagt im kurzen geschichtlicher Abriss klar und deutlich : ‘ Ausserhalb Irlands war es nicht sehr bekannt dass es zwei irische Setter Arten gibt ’

Mrs. Cuddy sagte “ Es gibt nur ein Irischer Setter”, und sie hatte selbstverständlich 100% recht.  Aber wenn ich einerseits die so übertriebene Differenzen im roten Irischen Setter sehe – an beiden Seiten kann man fast sprechen über Rassen in der Rasse – und anderseits auch den unveränderten Irish Red & White Setter sehe, dann würde ich vielleicht wagen zu sagen :  “ Es hat nur ein Irischer Setter geben müssen ”.

Aber auf dieser konferenz möchte ich sagen wollen : “ Obwohl es schon etwas Differenz in Typ oder Höhe geben kann ( darüber ist der Standard deutlich ) : es soll nur einen Irish Red & White setter geben, diesen  aus früheren Jahrhunderten, diesen der Rossmore Familie, diesen des Herrn Huston, diesen der Mrs. Cuddy’s Zucht, und am Schluss diesen den wir heute alle haben müssen, und das sowohl in der Gebrauchshundewelt als  in der Showwelt.” 

Es ist heutzutage nicht mehr eine Evidenz zu denken, wenn ausnahmsweise rot/weisse Welpen aus roten Eltern geboren werden, dass diese Welpen tatsächlich richtige Irish Red & White Setter sind.  Der Einfluss des roten Setters der seine eigene Evolution hatte ist zu hervortretend um noch richtige Rot-weisse setter zu bekommen können.  Das Resultat kann nur noch Rote Setter sein mit einer – schade – verkehrten Farbe, und eine Mischung Rot  x  Rot-weiss gibt sicher nich automatisch richtige Rot-weisse !  man lässt so etwas selbstverständlich nicht zu, aber es gibt auf der Welt schon Leute mit Phantasie und Dünkel die hartnäckig von ihrem Recht überzeugt sind.. John Nash himselfdessen Hunde den Red & White Faktor hatten, sagte im Interview das ich mit ihm hatte : “ Ja es ist schon richtig, ich muss auch zugeben dass wegen des Gebrauchs der vielen roten Setter im Outcross Programm es auch Red & Whites gegeben hat die die Charakteristiken der roten Setter hatten”.

Heutzutage ist für den roten Irischen Setter bei dem Irish Red & White Setter keine Rolle mehr vorbehalten, es sei denn im Ursprungsland falls so etwas wirklich notwendig wäre.

Die outcross Programme waren eine sehr strenge, kontrolierte und äusserst wichtige Angelegenheit.  Es gibt dann auch überhaupt keinen Platz für eine Zirkusaufführung !!

   

   

                     

      

So ungefâhr die ganze Red & White Welt weiss dass ich zwei ähnliche rot-weisse Welpen aus roten Entern gekauft habe, enen R¨de und eine Hündin.  Es war 1992.  Die Eltern waren direkter Nachwuchs dieser Moanruads die im Outcross Programm gebraucht wurden.  Ein Tag nach dem Geburt hat der Züchter michangerufen mit der Frage ob ich vielleicht interessiert sein konnte.  Am nächsten Tag habe ich Mrs. Cuddy angerufen.  Ich habe ihr den Stammbaum der Eltern geschickt, und da ich vielleicht Interesse haben könnte und nachdem sie den Stammbaum angesehen hatte, war sie der Meinung es könnte sich schon lohnen Registrierung für diese Welpen zu haben da es eine gute Chance gab – unter der Bedingung einer selektiven Zucht – wertvollen Stock für die Zukunft zu bekommen.  Und ich hatte einige gute Red & Whites zur Verfügung.  Ich habe einen gut motivierten Dossier gemacht und habe für diese zweifarbige Welpen Registrierung bekommen.  Sie wurden im Annex-Stammbuch des Holländischen Kennek Clubs eingetragen, und ich war mit diesem B-Status sehr zufrieden.

Ich hatte viele und besonders lange Telephongespräche mit Mrs. Cuddy.  Und hier will ich ihr informieren dass Mrs. Cuddy nicht nur eine 50-jährige Erfahrung mit der Rasse hatte und das sie auch die Kenntnis dieser vorzüglichen Züchter die die Rasse schon im 19. Jahrhundert gezüchtet hatten übernommen hatte, sondern auch dass Mrs. Cuddy auch Genetica an der Dublin Universität studiert hatte.  Mit anderen Worten : sie hat immer gut gewusst worüber sie sprach !!

Mrs. Cuddy hat also meine Initiative unterstützt, aber sie betonte auch besonders einen Wachsfehler in diesen roten Settern.  Ich habe es auf diesem Moment selbstverständlich nicht verstanden was das genau sein könnte.  Aber Jon Nash himself muss irgendwo auch etwas darüber gewusst haben, da er mit dem Herrn Heard nach einer Jagdprüfung in Stradbally darüber gesprochen hat.  Herr Heard war eins der Richter in dieser Prüfung.  John Nash sagte dass er sich Sorgen machte über seine Hunde die kleiner wurden. 

Ich habe also die zwei rot/weisse Welpen gekauft.  Der Rüde war Pallasgreen Ambition, die Hündin war pallasgreen Athena.  Sie wachsten beide auf, und wenn die Welpen 5-6 Monate alt waren, habe ich gemerkt dass der Rüde plötzlich keinen Vorschritt im Wachsen mehr machte.  Er hat seit dem 5.-6. Monat überhaupt nicht mehr gewachst und war nur 57 cm hoch, was die Minimumhöhe für Hündinnen ist.  Sonst war er ungefähr in guten Proportionen.  Aber etwas später hat er, immer unerwartet und ohne Grund– auch beim Schlafen!.. - Zeichen von abnormaler Agressivität gezeigt.  Höchstwahrscheinlich hatte er einen Tumor im Gehirn.  Wegen dieser zwei Gründe bin ich zum Tierenarzt gegangen um ihn im Himmel glücklich zu machen.  Aber ohne diese Afressivität hätte ich sowieso mit ihm nicht gezüchtet wegen dieses Wachsfehlers.

Die Hündin, Athena, war in Ordnung.  Ich kann sie als Red & White als “gut annehmbar” bewerten.  Auch die Farbe war in Ordnung.

 PALLASGREEN  ATHENA  

Aber die Differenz zwischen Rot und Rot-weiss ist nicht nur eine Sache des allgemeinen Erscheinungsbildes, sondern auch eine Sache der Geist.  Und das ist ein sehr wichtiger Punkt der im Showring nicht gesehen werden kann!  Auch der FCI Standard schreibt darüber : “…da er ein ausgeglicheneres Wesen aufweist”.  Und Athena hatte nicht den richtigen Red & White Spirit der eine bessere, zuverlässige und ruhigere Entschlossenheit zeigt als diese des roten Setters.  Ich hatte auch noch eine andere Überraschung mit Athena: obwohl sie seit generationen aus wirklich vorzüglichen Jagdhunden kamm hatte sie überhaupt keinen geist für die Jagd !!  Sie war eine freundliche, angenehme Hündin, wie es hunderttausende gibt in der Welt; nichts mehr, nichts weniger.

Aber trotzdem wollte ich dieser Sonderangelegenheit eine Chance geben, und ich züchtete mit ihr.  Ich hatte zwei Würfe, jedesmal mit einem anderen Red &White Rüden, und fast alle Welpen waren später gute Red & Whites, einige waren erfolgreich in Trials.  Aber sie sind sicher noch immer nicht wie ein guter Red & White sein soll.  Die Differenzen in Spirit sind noch immer da.  Ihr Allgemeinverhalten, ihre Denkweise sind nicht wie man es von einem guten richtigen Rot-weissen erwarten kann.

 

Ein Sohn of Pallas Green Athena  

( Vater :  Excl.  Scamper )

Wir haben bei uns zu Hause keine Hundezwinger.  Die Hunde sind immer zusammen, Rüden und Hündinnen getrennt.  Wenn es mal unruhig ist, dann hat der Athena Nachwuchs immer etwas damit zu machen.  Es hat nichts mit Agressivität zu machen, aber der Grund ist immer derselbe : die Athena Kinder und die andere Rot-weisse verstehen einander nicht immer, nur da die auf einer anderen Weise denken.

Nach 12 Jahren seit dem Athena geburtstag, können wir noch immer keine zuverlässige Konklusionen machen.  Für so etwas brauchen wir 2 weitere generationen.

Aber eine Sache wissen wir ganz genau :  Heutzutage, ausserhalb Irlands, geben zweifarbige Welpen aus roten Eltern, oder Rot x Rot/Weiss Kombinationen keine richtige, authentische Irish Red & White Setter.  Man kann schon vielleicht zweifarbige Setter bekommen, aber keine Irish red & White Setter.  Für so etwas braucht man Generationen, äussermässig viel Geduld und besonders eine genaue Selektion.  Mit anderen Worten, für diese leute die irgendwo ähnliche Ambitionen haben könnten, ist die Antwort sehr einfach :  just forget it!

Diese merkwürdige rote Moanruads mit diesem so engen Red & White Verwandtschaft sind schon lang nicht mehr da !

Ich hoffe, dass dieser Vortrag und das Ergebnis dieser Konferenz richtungsweisend sind für alle Vereine, die für die Ausstellung der Stammbäume zuständig sind.

Danke schön für den Mut den ihr alle hatten mich so lang anzuhören.

Danke schön !